Eigentlich wollte der US-Flugzeugbauer den neuen „Mini-Jumbo“ zur Pariser Airshow Mitte Juni fliegen lassen. Doch das wird wohl nicht klappen.

Der US-Flugzeugbauer plant den ersten Testflug seiner neuen Großraummaschine 777X Insidern zufolge ab Ende Juni. Damit schafft es Boeing wahrscheinlich nicht mehr, wie intern geplant die erste Maschine dieses Typs mit zwei Gängen bereits zur Pariser Airshow fliegen zu lassen, die vom 17. bis zum 23. Juni stattfindet. Der Konzern lehnte einen Kommentar dazu ab.

Die 777X soll im Jahr 2020 an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Boeing will mit der Maschine im Marktsegment der „Mini-Jumbos“ punkten, in dem der Erzrivale Airbus mit seinem 365-sitzigen Modell A350-1000 präsent ist.

Die Entwicklung des Flugzeugs verzögerte sich etwas, unter anderem wegen des Stillstands der US-Regierung am Jahresanfang. Außerdem zog Boeing Kapazitäten ab, um die nach zwei Abstürzen aus der Luft verbannten 737 Max wieder fliegen lassen zu dürfen.

Mehr: Der Luftfahrtverband Iata rechnet damit, dass die aus dem Verkehr gezogenen Boeing-Maschinen des Typs 737 Max bis August am Boden bleiben.